Gesetzliche Jahresabschlussprüfung

Die gesetzliche Jahresabschlussprüfung von bestimmten Abschlüssen stellt eine Vorbehaltsaufgabe des Wirtschaftsprüfers dar.

UNSERE KANZLEI

Vertrauensvoll

Als Ihr persönlicher Ansprechpartner handeln wir stets nach unseren Berufsgrundsätzen der Verschwiegenheit, Unabhängigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Gewissenhaftigkeit.

Persönlich

Direkter persönlicher Ansprechpartner ist ausschließlich der Wirtschaftsprüfer. Eine gute Erreichbarkeit ist gewährleistet.

Digital

Unser Ziel ist es, Prozesse zeit- und kostensparend abzuwickeln und dabei digitale Werkzeuge und Austauschplattformen bedarfsgerecht und sinnvoll einzusetzen.

Zeitsparend

Wir arbeiten mit definierten Zeitfenstern und Terminen. Wir stehen für die termingerechte Abwicklung der vereinbarten Leistungen.

Sie benötigen eine gesetzliche Abschlussprüfung?

Wir führen die Abschlussprüfung bundesweit persönlich, vertraulich und digital durch!

Melden Sie sich bei Interesse telefonisch oder über das Kontaktformular!

Durchführung der Abschlussprüfung: 

Durchführung der gesetzlichen Abschlussprüfung mit Hilfe von

  • aktuellen Checklisten,
  • klaren und verständlichen Anforderungslisten,
  • einer digitalen Austauschplattform sowie
  • persönlichem Austausch via E-Mail, Telefon, Microsoft Teams oder Zoom.

Gewährleistung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater.

Gegenstand: 

Gem. § 316 Abs. 1 und 2 HGB in Verbindung mit § 317 HGB ist der Jahresabschluss sowie Konzernabschluss und der Lagebericht sowie Konzernlagebericht Bestandteil der gesetzlichen Abschlussprüfung. Während der Abschluss in der Regel insbesondere Informationen über das abgeschlossene sowie vorangegangene Geschäftsjahr wiedergibt, beinhaltet der Lagebericht zukunftsorientierte Informationen über das Unternehmen. Die Bedeutung des Berichtsinstruments Lagebericht nimmt aufgrund des globalen und dynamischen wirtschaftlichen Umfelds immer stärker zu. Daher ist auch die Bedeutung der Prüfung des Lageberichtes innerhalb der Abschlussprüfung in den letzten Jahren gestiegen. Die Prüfung des Lageberichtes beinhaltet u.a., ob die bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse im Einklang mit dem Lagebericht sind und, ob der Lagebericht ein zutreffendes Bild über die Lage des Unternehmens vermittelt.

Umfang – Gesetzliche Abschlussprüfung: 

Die gesetzliche Abschlussprüfung umfasst gemäß § 317 HGB die Prüfung

  1. des Jahresabschlusses oder Konzernabschluss
  2. unter Einbeziehung der Buchführung (§ 317 Abs. 1 HGB)
  3. Lagebericht oder Konzernlagebericht sowie die nichtfinanziellen Erklärungen (§ 317 Abs. 2 HGB)
  4. in den Konzernabschluss einzubeziehende Jahresabschlüsse sowie die Konsolidierungsbuchungen (§ 317 Abs. 3 HGB)
  5. bei börsennotierten Aktiengesellschaften das sog. Risikofrüherkennungssystem
  6. negativ, demnach Nichtprüfungsgegenstand (§ 317 Abs. 4a HGB): Unternehmensfortbestand sowie Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung

Zur Buchführung gehören neben der Finanzbuchführung auch Nebenbuchhaltungen wie beispielsweise

  1. Anlagenbuchhaltung
  2. Lohn- und Gehaltsbuchhaltung
  3. Lagerbuchhaltung

Darüber hinaus sind Bereiche in die Prüfung mit einzubeziehen, die Einfluss auf die Rechnungslegung haben können.

Die können Rechtsgrundlagen und Rechtbeziehungen (außerbuchhalterische Bereiche) unter anderem zu

  1. Kunden
  2. Lieferanten
  3. Mitarbeitern
  4. Dritten

Diese Sachverhalte nämlich Auswirkungen auf rechnungslegungsbezogene Geschäftsvorfälle (bspw. Rückstellungen) haben oder zu einer Angabepflicht im Anhang oder Lagebericht führen.

Kosten der Abschlussprüfung: 

Der Abschlussprüfer hat aufgrund wirtschaftlicher und berufsrechtlicher Vorgaben sicherzustellen, dass das Prüfungshonorar angemessen ist. Ein Erfolgshonorar ist ausdrücklich verboten. Ein Pauschalhonorar ist berufsrechtlich nur zulässig, wenn Mehrarbeiten aus nicht vorhersehbaren Gründen das Honorar entsprechend erhöhen. In der Praxis wird daher in der Regel ein Pauschalhonorar oder Abrechnung auf Stundenbasis vereinbart. Das Prüfungshonorar orientiert sich am Prüfungsaufwand und wird in der Regel auf Basis des zu prüfenden Abschlusses sowie einem Erstgespräch (und ggf. Zweitgespräch) kalkuliert und vereinbart.